Es ist Zeit für ein neues Verständnis von Sicherheit. Es ist Zeit für eine bessere Polizei.

Warum wir Veränderung brauchen:

Sicherheit neu denken: gerecht, deeskalierend, feministisch

Sicherheit ist mehr als Kontrolle. Sie beginnt dort, wo Menschen sich gehört, geschützt und respektiert fühlen – nicht nur dort, wo jemand durchgreift.

“Neutralität” bedeutet nicht Gleichgültigkeit

Wer Neutralität zur Ausrede macht, um Konflikten oder klaren Positionen auszuweichen, verwandelt sie in Gleichgültigkeit und überlässt das Feld jenen, die unsere Demokratie angreifen.

Polizeigewalt ist real

Rassistische, sexistische oder autoritäre Haltungen innerhalb der Polizei sind keine Einzelfälle. Sie müssen benannt, untersucht und öffentlich aufgearbeitet werden – rechtsstaatlich und transparent.

Keine echte Kontrolle – keine Fehlerkultur

Unabhängige Kontrollinstanzen fehlen. Fehlverhalten bleibt zu oft folgenlos. Ohne Aufarbeitung gibt es kein Vertrauen. Ohne Fehlerkultur keine Veränderung.

Die falschen Debatten

Anstatt über Aufgaben, Grenzen und Reformbedarf zu sprechen, drehen sich viele Diskussionen um Imagepflege. Das lenkt von echten strukturellen Problemen ab – und verhindert Lösungen.

Konservative Dominanz blockiert Reformen

Die Polizei wird in Deutschland stark von konservativen Kräften geprägt – politisch und strukturell. Das erschwert dringend nötige Reformen und verhindert eine zielführende gesellschaftliche Debatte über Macht und Verantwortung.

Wer wir sind

BetterPolice ist ein Netzwerk für eine neue Debatte über Sicherheit.

Wir sind eine Plattform für alle, die innere Sicherheit neu verhandeln wollen – kritisch, offen und solidarisch – aus der Zivilgesellschaft und aus der Polizei selbst.

Aktuelles

„Mut zur Demokratie“ – Das Event über Scheitern, Lernen und gemeinsames Handeln

8. November 2026 10 – 22 Uhr Echte Geschichten. Strukturelles Scheitern. Kollektive Lösungen. „Mut zur Demokratie“ ist ein Kooperationsprojekt von BetterPolice e.V., Good News Magazin und KräftigeGüte Stiftung Worum geht es? Viele demokratische Organisationen arbeiten an ähnlichen gesellschaftlichen Herausforderungen. Sie erleben politische Blockaden, Reformstau, Ressourcenmangel oder die Erfahrung, dass bekannte Probleme trotz vorhandener Erkenntnisse nicht gelöst werden. Mut zur Demokratie – Das Event über Scheitern, Lernen und gemeinsames Handeln bringt diese Erfahrungen zusammen – und schafft ein in dieser Form besonderes Format: mutige öffentliche Fehleranalyse, geschützte Vertiefungsräume, konkrete Vernetzung und erste Schritte in gemeinsame Kampagnenfähigkeit. Wir wollen Erfahrungen zusammenbringen, an einem Ort, an dem aus ehrlichem Scheitern gemeinsames Lernen, Solidarität und Handeln entstehen können. Was ist das Besondere? Im Zentrum stehen interaktive öffentliche Panels mit Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen – etwa Polizei, Justiz, Zivilgesellschaft, Wissenschaft oder Sozialer Arbeit. Dort berichten Menschen offen von gescheiterten Vorhaben, strukturellen Hürden und politischen Frustrationserfahrungen. Nicht als persönliche Abrechnung, sondern als Ausgangspunkt für gemeinsames Lernen: Was ist gescheitert? Warum ist es gescheitert? Welche Strukturen standen Veränderung im Weg? Und was können andere daraus lernen? An diese Panels schließen Safe-to-Brave-Angebote und -Räume an: kleinere, moderierte Formate, in denen Organisationen und Teilnehmende Themen vertiefen, eigene Erfahrungen teilen, Vertrauen aufbauen und mögliche gemeinsame Anliegen identifizieren können. So verbindet das Event öffentliche Sichtbarkeit mit vertraulichem Austausch – und schafft Übergänge von Reflexion zu gemeinsamer Handlungsfähigkeit. Unsere Ziele Frust einordnen: Individuelle Erfahrungen als Teil größerer gesellschaftlicher und politischer Zusammenhänge sichtbar machen. Ursachen verstehen: Strukturelle Hindernisse, politische Entscheidungen und institutionelle Logiken analysieren. Solidarität stärken: Organisationen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen miteinander verbinden. Handlung ermöglichen: Gemeinsame Anliegen identifizieren und Grundlagen für zukünftige Kooperationen und Kampagnen schaffen. Auf den Panels, auf der Mutbörse oder für Euch mit einem Safe-to-Brave-Angebot dabei: Verwaltung für Demokratie e.V., Tim Linnig (ehemaliger Bundespolizist), PRÜF!, Amnesty Deutschland, Stiftung Bürgermut, The Peaceful Path, FlippedJob Market, Katja Diehl (Verkehrswendeaktivistin und SPIEGEL-Bestseller-Autorin), Whistleblowernetzwerk e.V., Neue Generation, Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt mit der Pro Bono Allianz und mehr! Tickets mit Solipreisprinzip ab sofort HIER Normalpreis für Tagesevent inkl. aller Angebote 7,50€

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